Weltwasserwoche im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen
Von Montag, den 28. April, bis Dienstag, den 6. Mai 2014, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum bereits zum fünfzehnten Mal die „Weltwasserwoche“ statt. Die Wasserwirtschaftsämter Weiden und Regensburg führen zusammen mit dem Landratsamt Schwandorf und dem Freilandmuseum, sowie zahlreichen Oberpfälzer Umweltstationen, Behörden, Umweltverbänden und engagierten Privatpersonen, ein Programm für Schulklassen durch, bei dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Was vor Jahren mit einem einzigen Tag begann, hat sich seit mittlerweile zu einer Aktionswoche, an der über 2500 Schülerinnen und Schülern teilnehmen, entwickelt.
Schulklassen aus der gesamten Oberpfalz lernen in verschiedenen Parcours Themen aus der Gewässerbiologie und der Ökologie kennen und dürfen dabei auch Spaß haben. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Parcours Bodenprofile und Wasserproben untersuchen oder mit einer Zille fahren. Den Umgang mit Wasser in früherer Zeit zeigt die Umweltstation Kloster Ensdorf auf. Beim Hüthaus werden die Kinder informiert mit wie wenig Wasser Menschen früher ausgekommen sind. Durch das Pumpen und das Tragen von schweren Wassereimern erleben sie, warum man damals mit dem kostbaren Nass sparsamer umgegangen ist als heute.
Viele Umweltstationen zeigen, dass Wasser für das Leben von uns Menschen wichtig ist. Es tränkt den Boden, es ist Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen und muss geschützt werden und darf nicht verschmutzt werden.
Ein Aquarium des Fischwirtschaftsmeisters Schießl zeigt die heimische Fischwelt, der LBV beschäftigt sich mit der Gewässergüte und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erklärt, dass Wald und Feldböden wichtige Wasserspeicher sind. Das Landesamt für Umwelt informiert, dass Wasser nicht im Überfluss vorhanden ist und dass jeder sorgsam damit umgehen muss.




