Aktionstag zum Jahresmotto „Das richtige Holz“ im Oberpfälzer Freilandmuseum
Vor 200 Jahren waren der Wald und das in ihm gewonnene Holz aus dem Leben der Menschen im ländlichen Raum nicht wegzudenken. Man lebte in einem „hölzernen Zeitalter.“ Häuser, Geräte, Werkzeuge und viele weitere Gegenstände des alltäglichen Bedarfs wurden aus Holz gefertigt. Ohne Wald – und ohne Holz – hatte man nicht nur kein Dach über dem Kopf, sondern auch Wohnräume und Speisen wären kalt geblieben.
Die Holznutzung früher und heute wird gezeigt in einer neuen Dauerausstellung in dem Anwesen „Paulerverl“. Die Ausstellung wurde gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Das Jahresmotto wird nicht nur in der neuen Dauerausstellung hervorgehoben. Am 14. Juli lädt das Oberpfälzer Freilandmuseum zu „Holz und Handwerk“ ein. Die Besucher erwartet eine Vielzahl an Vorführungen alter Handwerkskunst. So werden zum Beispiel Schindeln für Holzdächer geschnitten, Rechen hergestellt, Möbel aus Wildholz gebaut und mit Museumspferden Stämme aus dem Wald transportiert. Die Besucher haben die Gelegenheit die verschiedenen Bauweisen von Dachstühlen in der Oberpfalz kennenzulernen und die kleinen Besucher können mit Museumsmitarbeitern kleinere Laubsägearbeiten durchführen.
Im Museum sind außerdem verschiedene historische Waldformen zu sehen und in jedem Haus findet man Zeugnisse, wie wichtig das Holz früher gewesen ist. Heute spielt das Holz wieder eine entscheidende Rolle für nachhaltiges Bauen, erneuerbare Energie und Klimaschutz. Der Wald ist aber auch ein wichtiger Raum zur Entspannung und Erholung und unser Museumswald freut sich über viele Besucher…





