Von der Wolle zum Filz – Schafschur im Oberpfälzer Freilandmuseum
Im Oberpfälzer Freilandmuseum gibt es viele alte Haustierrassen, darunter auch Schafe. Schafe müssen mindestens einmal im Jahr geschoren werden, meistens im Frühjahr. Am Sonntag können die Besucher ab 13 Uhr den Scheren über die Schulter sehen.
Die traditionelle Schafschur erfordert viel Geschick und Zeit. So dauert es je nachdem ob per Hand oder mit einem elektrischen Schergerät gearbeitet wird, zwischen einer halben und einer Stunde bis ein Schaf von seiner winterlichen Wolle befreit ist. Mit einem elektrischen Schergerät geht es natürlich schneller. Beide Techniken werden bei der Schafschur im Museum vorgeführt.
Museumsmitarbeiterinnen zeigen wie die geschorene Schafwolle für die weitere Verarbeitung behandelt wird. Die Wolle wird gewaschen, kardiert, gesponnen, verstrickt und gefilzt. Für Kinder ist besonders das Filzen interessant und sie dürfen ein kleineres Schmuckstück selbst anfertigen.
Eine besondere Attraktion an diesem Tag ist die „Filzvernetzung Oberpfalz“ mit Präsentation der von den Mitgliedern hergestellten Filzmode. Gerade im modischen Bereich lässt sich das Motto der seit Jahren veranstalteten Filzkurse “Filz beflügelt alle Sinne” voll ausleben.
Marianne Zisler führt ab 13 Uhr im Schallerhof den Stoffdruck vor. Wer möchte, kann mitmachen oder zuschauen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben die Gelegenheit ein mitgebrachtes T-Shirt mit schönen Motiven zu bedrucken.







