22. Neusather Rosstag im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen
Am Sonntag findet im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen bereits der 22. Neusather Rosstag statt. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um das Pferd, besonders um das Nutzpferd, das über Jahrhunderte den Menschen bei der mühevollen Arbeit in Wald und Flur unterstützte.
Zeitlicher Ablauf des Rosstages:
Um 9.30 Uhr versammeln sich die Reiter nach einem Sternritt bei der Raiffeisenhalle des Bezirksmuseums. H.H. Pfarrer Rottner zelebriert dort um 10 Uhr einen Feldgottesdienst mit anschließender Pferdesegnung. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Oberpfälzer Parforcehornbläser.
Ab 11.15 Uhr werden bei einer Rasseschau verschiedene Pferderassen vorgestellt und am Außenweg des Museums Kutschfahrten angeboten. Für Kinder besteht die Möglichkeit auf den freundlichen Huzulen-Ponys zu reiten. Bei der Zielheimer Schmiede aus Klardorf zeigt Werner Stubenvoll zwischen 11 und 15 Uhr das Schmieden von Hufeisen und Beschlagen der Pferdehufe.
Um 12 Uhr bringt Stephan Hofmann mit seinem sechsspännigen Wagen das Bierfass zum Bieranstich. Ab 13 Uhr beginnt die Vorstellung verschiedener Gespanne und Pferderassen mit Feldarbeitsgeräten und anschließend begeben sich die Pferde zu den Feldarbeiten im Museumsgelände. Unter anderem sehen die Besucher, wie der Mist von Hand aufgeladen, ausgefahren, abgeschlagen und ausgebreitet wird. Arbeitsgeräte wie Pflug, Egge, Sämaschine, Bodenwalze und Böhmischer Pflug kommen zum Einsatz. Waldarbeiten wie Holzaufladen und Holzrücken werden vorgeführt.
Zum feierlichen Abschluss der Veranstaltung des Bezirksmuseums sammeln sich alle Reiter und Gespanne 16 Uhr zu einem Umzug durch das Museumsgelände.
Marianne Zisler führt ab 13 Uhr im Schallerhof den Stoffdruck vor. Wer möchte kann diese alte Drucktechnik ausprobieren oder nur zuschauen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben die Gelegenheit ein mitgebrachtes T-Shirt mit schönen Pferde- oder anderen Tiermotiven zu bedrucken.
Bäcker Paulus backt in den verschiedenen Steinbacköfen des Museums das beliebte Museumsbrot und Hefezöpfe, während Familie Wiesenbacher für das leibliche Wohl der Besucher sorgt





