In den Zwischenräumen ruht die Hoffnung
Barbara Wimmer-Bulin und Tabea Wimmer
Die beiden Künstlerinnen, Mutter und Tochter, diskutieren in ihrem künstlerischen Dialog die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach der Endlichkeit und nach der Zukunft.
In der Ausstellung werden Kunstobjekte zu sehen sein, die zum Teil auch als Schmuckträger dienen. Im geborstenen Stein gewachsene Pflanzen aus Metall (Silber, Gold und Kupfer), kann der Mensch pflücken und tragen, sich mit dem Symbol für die Hoffnung schmücken – als eine Hommage an das Leben, oder an die Hoffnung, dass auch im Stein das Leben keimt.
Den Schmuckobjekten stehen großformatige Fotografien gegenüber, die surreal anmutend, Fragen aufwerfen, wie etwa: ist der Mensch Schöpfer oder Zerstörer? Im Kreislauf zwischen Vergänglichkeit und Geburt blüht das volle Leben. Es gibt Zwischenräume in denen die Hoffnung ruht.
Tabea Wimmer hat an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hermann Jünger Goldschmiedekunst studiert und erhielt unter anderen ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Togo und den Münchner Förderpreis für angewandte Kunst. Aktuell lebt und arbeitet sie an der rauen Atlantikküste im Südwesten Portugals. Sie blickt auf zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zurück, sowie auf preisgekrönte Arbeiten.
Barbara Wimmer-Bulin hat Ethnologie und Soziologie an der Universität Tübingen studiert und arbeitet seit 2011 als freischaffende künstlerische Fotografin, seit 2021 als Dozentin am Lehrstuhl für Medienwissenschaft und als Kultur- und Sozialwissenschaftlerin, sowie als Essayistin.

