Katharina Gierlach Wegen ihrer Schönheit geschützt

„An Teichen, Wasserläufen häufig, aber wegen ihrer Schönheit geschützt.“ schreibt Prof. Dr. Hermann Bothe (1940 – 2022) vom botanischen Institut der Universität zu Köln in seinem Buch „Die Pflanzenwelt im Großraum Köln“ über die Schwertlilie (Iris pseudacorus). Mit Prof. Bothe konnte Katharina Gierlach botanische Wanderungen durch die Wahner Heide und den Naturpark Eifel machen.
In ihren Bildern von Sumpf-Schwertlilien malt Katharina Gierlach die Blüten sehr pastos im Gegensatz zu den Blättern. Ihre botanischen Entdeckungen im Großraum Köln, sowie dem Oberpfälzer Wald und der Oberlausitz hat sie in Ölmalerei übertragen.
Dass blühende Pflanzen mehr Interesse wecken als nichtblühende, lässt sich an Katharina Gierlachs Malerei erahnen. Der dicke Farbauftrag macht deutlich, es geht nicht nur um die Wahrnehmung der Landschaft und Natur, sondern auch um die Wahrnehmung von Kunst und Malerei. Das Material der Ölfarbe steht sinnbildlich für die Üppigkeit der Natur.
Katharina Gierlach (*1983 in Würzburg, lebt und arbeitet in Köln und Winklarn) hat 2011 ihr Studium als Meisterschülerin bei Prof. Ottmar Hörl an der AdBK Nürnberg abgeschlossen.
