Das Regensburger Niedermünster in karolingischer Zeit
Die jüngste Auswertung der von 1963 bis 1968 durchgeführten
Ausgrabungen unter dem Regensburger Niedermünster erbrachte aufsehenerregende Erkenntnisse zur frühen Baugeschichte der Kirche und ihrer Ausstattung. Die Anlage des frühen 8. Jahrhunderts wurde in ihrer über 250-jährigen Bestandszeit mehrfach umgebaut. Die einstige Ausstattung mit qualitätvollen Fresken weist nach Oberitalien. Zudem konnte der Nachweis von bedeutenden Stuckzierelementen erbracht werden. Die Sonderausstellung zeigt Teile dieser ungewöhnlich frühen und prachtvollen Kirchenausstattung, die nur durch die Verbindungen der bajuwarischen Herzöge zum italienischen Langobardenreich erklärbar sind.
In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung München und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

