15. Schwandorfer Klavierfrühling – Pianistische Alterssünden und virtuose Wunderkinder
Rossinis unbekanntes Klavier-Schaffen, garniert mit Werken von Clementi und Rota Stefan Irmer (Klavier) Gioachino Rossini ist als Schöpfer von Opern wie „Der Barbier von Sevilla“ oder „Wilhelm Tell“ eine Berühmtheit und gehört zum Repertoire jedes Opernhauses.
Dass er aber in seinen letzten Lebensjahren eine Sammlung von 160 Musikstücken, darunter Kammermusik und Chorwerke, komponierte, die er unter dem Titel „Péchés de vieillesse – Alterssünden“ zusammenfasste, ist weitgehend unbekannt.
Hier finden sich allein über 100 Klavierstücke, die „von einem einzigartigen, hochvirtuosen Klavierstil geprägt sind, in dem sich zutiefst Persönliches mit Witz und Ironie mischt“, wie der Pianist Stefan Irmer sie charakterisiert.
Das Programm ergänzen Kompositionen der pianistischen „Wunderkinder“ Muzio Clementi und Nino Rota.

