Weißes Gold für geweihtes Wasser – Weihwasserkessel aus Porzellan
In den ländlichen katholischen Anwesen hing das Weihwasserkesselchen neben der Stubentür. Beim Verlassen der Stube bekreuzigte man sich mit dem wasserbenetzten Finger und bat mit dieser Geste um göttlichen Schutz. Das Wallfahrtsmuseum präsentiert eine große Auswahl von “Weihbrunnkesserl” aus dem ausgehenden 19. und 20. Jahrhundert. Die meisten dieser Gegenstände häuslicher Andacht, die dem Museum als Schenkung überlassen wurden, sind aus Porzellan und Biskuitporzellan, auch “weißes Gold”, genannt. Die Weihwasserbehältnisse sind mit verschiedensten Motiven verziert, Marienfiguren, Christus am Kreuz, Herz Jesu und Herz Mariä, Heilige Familie, Heilige Dreifaltigkeit oder Schutzengel. Auch seltenere Darstellungen wie das Prager Jesulein finden sich in der Sammlung.
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