32. Wurzer Sommerkonzerte – Wind Quintet aus Prag
Für außergewöhnliche musikalische Qualität, vollkommene Plastizität und unübertreffliche Interpretation steht das Wind Quintet Prag mit zwei Klarinetten, zwei Waldhörnern und einem Fagott. Das Ensemble ist eine Erweiterung des 1991 gegründeten „Prager Mozart Trio“, das um zwei Waldhornspieler ergänzt wurde.
Der warme Klang der Holzblasinstrumente verzaubert das Publikum, wenn das Wind Quintet Prag ihr Publikum in das Wien Mozarts entführt. Das Ensemble hat Mozarts heiterem Divertimento KV 229 Musikraritäten aus dem Umfeld des großen Meisters an die Seite gestellt, Komponisten, die ursprünglich aus der tschechischen Heimat der Musiker stammen. Auf dem Programm steht ein weitgehend unbekanntes viersätziges Werk von Mattaus (Matouš), ein Waldhornspieler im Prager Staatstheater zur Mozartzeit. Štefan Britvík hat seine Komposition im Archiv des Tschechischen Museums für Musik gefunden, bearbeitet und mit nach Wurz gebracht.
Ein weiteres Juwel ist ein Werk des böhmischen Meisters Jan Křtitel Vaňhal, der mit Mozart musiziert und Quartett gespielt hat. Mit dem Ausnahmekomponisten ebenso befreundet war der tschechische Komponist Leopold Hofmann, dessen Assistent Mozart war. Von ihm bringt das Wind Quintet Prag eine Partita zu Gehör, die einen vergnügten Sommerabend im historischen Pfarrhof in Wurz verspricht.

