31. Wurzer Sommerkonzerte – Mettis Quartett, Litauen
Das litauische Mettis Streichquartett wurde für seine Vielgestaltigkeit und bravouröse Spielweise bereits mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
Wenige Monate nach der Gründung des Mettis Quartetts 2011 in Vilnius gewannen die Musiker bereits den Internationalen Litauischen Kammermusik-Wettbewerb und dazu den Spezialpreis. In rascher Folge wurden K. Tumosa und B. Petrauskas, Violine, K. Rudokas, Viola, und R. Vaitkevičius, Violoncello, mit zahlreichen weiteren wichtigen Preisen ausgezeichnet.
In seiner jungen Karriere spielte das Mettis Quartett u. a. in Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal, Ungarn, Bulgarien und China, in der Wigmore Hall London und in Utrecht.
Das Wurzer Publikum werden sie mit einem faszinierenden Programm von Haydns „Lerchenquartett“ über Beethoven zu Schostakowitsch begeistern. Diesen „Titanen“ der Streichquartettkomposition ist ein Werk ihres Landsmannes Mikalojus Konstantinas Čiurlionis an die Seite gestellt.
Čiurlionis war eine Doppelbegabung und studierte sowohl Musik als auch Bildende Kunst. Als Sohn eines litauischen Kirchenorganisten und seiner von evangelischen Emigranten aus Bayern abstammenden Mutter setzte er sich für die litauische Musik und Kunst auf hohem Niveau ein. Er starb allerdings bereits mit 36 Jahren in bitterster Armut. Sein in Leipzig komponiertes Streichquartett c-Moll bringt das Mettis Quartett zu Gehör, ein Juwel, das es in der Konzertlandschaft selten zu hören gibt.

