4. Sinfoniekonzert – 500 Jahre Reformation
Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Joseph Joachim Raff und Frank Martin. Kooperation mit der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg (HfKM).
2017 jährt sich Martin Luthers Thesenanschlag zu Wittenberg zum 500. Mal. Die große Bedeutung, die der gesangs- und musikbegeisterte Reformator für die Kirchenmusik und die Musikgeschichte im allgemeinen hatte, lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Ohne Luther kein Bach. Johann Sebastian Bach, selbst bekennender Lutheraner, bezog sich in seinem Werk vielfach auf Kirchenlieder Luthers.
Ein berühmtes Beispiel ist seine Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“. Luthers „Marseillaise der Reformation“ (Heinrich Heine) inspirierte 1866 auch den Schweizer Komponisten Joseph Joachim Raff zu seiner Konzertouvertüre. Nach dem feierlichen Beginn, der in den Holzbläsern den Luther-Choral intoniert, pendelt Raffs romantisches, an Franz Liszt geschultes Tongemälde zwischen idyllischen und martialischen Tönen, wobei ein fugierter Teil wiederum auf Johann Sebastian Bach verweist.

