Der Zigeunerbaron
Operette von Johann Strauss
In der Wiener Gesellschaft von damals ist es nicht wichtig, wer man ist, sondern vor allem, wie man heißt. Wer kein Graf oder Baron ist, hat gar nichts zu melden und sieht sich dem Protest der Sitten-Kommission ausgesetzt.
So ergeht es Sándor Barinkay, der nach langen Kriegswirren in die Heimat zurückkehrt und erkennen muss, dass die elterlichen Güter verfallen und überdies besetzt sind. Sein Vater wurde verbannt und die Gesellschaft verspottet den Sohn, weil er keinen Titel hat.
Sehnsucht nach der Heimat und Suche nach der eigenen Identität sind die zeitlosen Themen dieser Geschichte.

