Karl IV. & Oybin – Felsen der Weltgeschichte
Festsitzung zum 700. Geburtstag des Kaisers auf dem Berg Oybin, veranstaltet von den Münzfreunden der Oberlausitz. Es wird ein numismatisch-historisches Vortragsprogramm und eine unterhaltsame Führung durch die einzigartigen Burg- und Klosterruinen auf dem Berg Oybin geboten. Sämtliche Architektur geht auf Kaiser Karl IV. zurück.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg.
Als Karl 1347 zum König von Böhmen erhoben wurde, unternahm er seine erste Huldigungsreise nach Bautzen, der Hauptstadt des böhmischen Nebenlandes Oberlausitz. Hier, genauer im Zittauer Gebirge, finden sich heute beeindruckende Geschichtszeugnisse seines Wirkens, allem voran die beeindruckende Klosteranlage samt Residenzburg auf dem Berg Oybin – dem mons imperialis. Der Anblick der gotischen Burg- und Klosterruinen auf dem Oybin ist atemberaubend. An keinem anderen Ort Deutschlands finden sich solch zahlreiche und ursprünglich erhaltenen Architekturzeugnisse aus dieser Zeitepoche.
Der Numismatische Verein zu Bautzen nimmt die 700. Wiederkehr des Kaisergeburtstages zum Anlass, um an authentischer Stätte eine offene Festsitzung mit numismatisch-historischem Begleitprogramm abzuhalten. Die Veranstaltung wird durch die Oberlausitzer Münzfreunde sowie die Sächsische Numismatische Gesellschaft unterstützt. Gäste sind gern willkommen und herzlich eingeladen.
Veranstaltungsort:
Burg- und Klosterruine Oybin
Rittersaal des Berggasthofes Oybin
02797 Kurort Oybin

