120 Jahre Stadt Waldsassen: Zwischen Stiftland und Egerland
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Stadt Waldsassen als Brückenort zwischen dem Stiftland und dem Egerland anlässlich des Jubiläums 120 Jahre Stadterhebung.
Die Ausstellung im Stiftlandmuseum ist Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg.
Sie blickt in zwei in einander übergehenden Bereichen auf 120 Jahre Stadt Waldsassen und auf die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen dem Stiftland und dem Egerland. Themen sind u.a. die Wahrzeichen beider Regionen, die Trachten, alte Ansichten bis hin zum Verkehrs- und Postwesen.
Das Thema „Stiftland – Egerland“ wurde gewählt, da diese beiden Gebiete um 1135 aus einer gemeinsamen Region, der Regio Egere entstanden sind. In der Folgezeit waren und sind bis heute beide Gebiete auf vielfältige Weise miteinander verbunden und verzahnt. Die leidvolle Vertreibung der Deutschen aus Böhmen und die Ära des Kalten Krieges und des Eisernen Vorhangs sind heute glücklicherweise weitgehend überwunden.
Der Markt Waldsassen wurde im Februar 1896 zur Stadt erhoben. Damit sind 120 bewegte Jahre vergangen und das Stadtbild hat sich seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs dank weitreichender Umgestaltungen erheblich verändert.

