Karl IV. – Herrscher zwischen Böhmen und Franken
Der Vortrag zeigt auf, wie sich seit dem 11. Jahrhundert vielfältige politische, wirtschaftliche und soziale Beziehungen zwischen Böhmen und dem Deutschen Reich entwickelten. Nie zuvor – und auch nie wieder danach – waren sie so intensiv wie in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg.
Karl IV ist untrennbar mit den Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Böhmen verbunden. Zunächst „nur“ Römisch-Deutscher König, wurde er nach dem Tod seines Vaters auch auf den Böhmischen Thron gehoben. Wie kein anderer deutscher König richtete er sein politisches Interesse auf Mittelfranken und die Oberpfalz und prägte der Region seinen Stempel auf. Diese auffälligen Aktivitäten Karls IV. kamen nicht von ungefähr: Seine Luxemburgischen Stammlande lagen weit entfernt von Böhmen – und Herrschaft bedeutete im Mittelalter eben auch „präsent sein“. Verständlich also, dass Karl IV. unserer Region zu seinen neuen Stammlanden ausbauen wollte. Mit welchen Mitteln er das tat, und welche Rolle bei diesen und anderen seiner Vorhaben die Goldene Straße spielte? An diesem Abend ist es zu erfahren.
Veranstaltungsort:
Gasthof Vogel
Sulzbacher Straße 14
91224 Pommelsbrunn

