Karl IV. zieht ein beim Kunsthandwerkermarkt
Mit einer gespielten Szene – Karl IV. zieht ein in die Stadt und verleiht die Marktrechte – wird der bayerisch-böhmische Kunsthandwerkermarkt feierlich eröffnet und bekommt seine historische Legitimation.
Der bayerisch-böhmische Kunsthandwerkermarkt ist Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg.
Der Markt im Herzen der Stadt beginnt mit einer gespielten historischen Szene, in der an die Übergabe der Marktrechte an die Stadt Schönsee durch Karl IV. erinnert wird. Der Pascherverein Schönseer Land e.V., wird diese Szene spielen, in der Karl IV „hoch zu Ross“ mit Gefolge die Marktrechte verleiht. Die Bürger und Händler können dies kaum erwarten. Es herrscht reges Treiben und „Ungeduld“ auf den Straßen.
Im Jahr 1354 hat Karl IV. den Leuchtenbergern die Marktrechte für ihr „dorffe zu Schonsehe“ verliehen, womit das Privileg, jeden Samstag einen Wochenmarkt abzuhalten, einherging. Die Verleihung des Marktrechts mit all seinen Rechten und Freiheiten wird historisch als Einleitung der Stadterhebung angesehen. Ende des 14. Jahrhunderts wird in Urkunden bereits von einem „Rat der Stadt“ gesprochen.
Beim Kunsthandwerkermarkt sorgen bayerische und böhmische Händler mit Schmuck-, Imkerei-, Holz- und Töpferwaren und viele weiteren Produkten für ein buntes Marktgeschehen. Am gleichen Tag feiert der Verein „land & gut“ sein 20-jähriges Bestehen und wird neben anderen Attraktionen auch besondere „kulinarische Schmankerl“ anbieten. Die Stadt Schönsee freut sich über viele Besucher aus Nah und Fern.
Veranstalutungsort:
Hauptstr. 25
92539 Schönsee

