Karl IV.: Böhmische Wurzeln – Wege nach Europa
Die Ausstellung beschreibt eine Zeitreise zwischen 1316 und 1946. Gezeigt wird auch eine Installation Karls IV. (Schrottplastik), die nicht nur Kunstobjekt ist, sondern auch Informationen über einzelne Lebensstufen vermittelt.
Die Ausstellung ist Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg und beschreibt Stationen der “Goldenen Straße” zwischen Prag und Nürnberg.
Die zweite große Verbindung zwischen Deutschland und Böhmen war der Bau der Bayerischen Ostbahnen mit der Weiterführung nach Prag, an dessen Strecke auch der Bahnhof Ottensoos (Bj. 1859) liegt.
Böhmische Wurzeln und Bahnwege nach Europa sind eng mit der Künstlerin Renate Kirchhof-Stahlmann verknüpft: Sie stammt aus einer Bahningenieurs-Dynastie, ist im Sudentenland (Reichenberg) geboren und kam bei ihrer Flucht 1946 am Ottensooser Bahnhof vorbei. Einige Bilder (Zeichnungen, Portraits) belegen diesen Zusammenhang. Der von ihr und ihrem Ehemann sanierte Bahnhof Ottensoos ist inzwischen Kulturbahnhof, Forum für Nachhaltige Entwicklung und Kunstmuseum Renate Kirchhof-Stahlmann.

