1816! Vom Bayerisch werden und anderen Merkwürdigkeiten
Mit der historischen Ausstellung über die Sattelzeit (1780 bis 1830) im bayerisch-böhmischen Grenzraum öffnet die Stadt Marktredwitz ein Fenster in die Zeit am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert und zeigt Alltag und Lebensbedingungen in Bayern und Böhmen.
Napoleon und seine Feldzüge haben ganz Europa in Bewegung versetzt. Territorien zerbrachen und mit ihnen viel von dem, was Menschen als Heimat definieren. Diese Situation spiegelt sich in dem Städtchen Redwitz im Jahr 1816 wieder. Weg vom vertrauten Böhmen und hinein ins neue Königreich Bayern – für die Redwitzer tiefgreifende Veränderungen.
In Zusammenarbeit mit dem Egerland-Museum, dem Stadt- und Kreisarchiv Cheb und eingebunden in das Begleitprogramm der bayerisch – tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg, präsentiert das Marktredwitzer Stadtarchiv ein Stück Geschichte des bayerisch-böhmischen Grenzraums vor 200 Jahren.
Veranstaltungsort:
Sonderausstellungsraum des Egerland-Museums
Fikentscherstraße 24
95615 Marktredwitz

