Führung durch die Dauerausstellung “Starke Frauen”
Wie in vielen anderen Berufen war es für Frauen in Europa vor 1900 fast unmöglich, sich als Künstlerinnen durchzusetzen. Grundlagen in Zeichnen und Malen waren zwar Teil der Ausbildung höherer Töchter, zu den staatlichen Akademien hatten Frauen jedoch keinen Zugang. Entsprechende Ausbildung konnten sie nur an privaten Schulen erhalten, was mit hohen Kosten verbunden war.
Käthe Kollwitz (1867-1945), Clara Siewert (1862-1945) und Renée Sintenis (1888-1965) stehen beispielhaft für Biografien von Künstlerinnen, denen der künstlerische Durchbruch dennoch gelang. Alle drei sind mit bedeutenden Werken in der Sammlung des Kunstforums vertreten.
Mit der Installations- und Konzeptkünstlerin Magdalena Jetelová und der Fotografin Katharina Sieverding spannt die Kunsthistorikerin Martina Höhme den Bogen in die Gegenwart und die jetzige Situation der Frauen – Künstlerinnen.

