Bilder der Erleuchtung – Tibetische Kunst in tschechischen Sammlungen
In privaten tschechischen Sammlungen findet sich eine relative große Anzahl zeitgenössischer Gemälde, deren Ursprung in der traditionellen tibetischen Kunst liegt. Diese Gemälde zeigen eine dem Großteil des europäischen Publikums vollkommen unbekannte und dennoch ansprechende visuelle Welt ebenso wie die geistigen Werte des tibetischen Buddhismus.
Der Südböhmischen Aleš-Galerie ist es gelungen, für die Ausstellung auch mehrere traditionelle Rollbilder (tibet.: Thangka) aus dem 18. und 19. Jahrhundert und eine Reihe qualitativ hochwertiger Statuen von deutschen und österreichischen Eigentümern zusammenzutragen. Statuen bilden die zweite wichtige, die tibetische Sakralkunst repräsentierende Werkkategorie. Einige der großen Buddha-Statuen stammen aus tschechischen Sammlungen, teilweise werden sie in buddhistischen Zentren unterstützend bei der Meditation eingesetzt.
Die Ausstellung zeigt auch die Herstellungsprozesse von Rollbildern und Statuen. Außerdem wird einer der Ausstellungsräume als Meditationsraum gestaltet, in dem Besucher das Sitzen im Lotussitz ausprobieren oder in eine kurze Meditation vor einem buddhistischen Altar versinken können.

