Die Welt will getäuscht sein – Fiktion und Täuschung in der Kunst des 19. Jahrhunderts
Ist ein Bild wirklich das, was es vorgibt zu sein, und ist das, was wir darauf sehen, tatsächlich das, was wir sehen? Täuschung mit und durch Bilder ging im 19. Jahrhundert vor allem von der Historienmalerei und den Geschichten aus, die sie der “Deutung” darbot – unter künslterischen wie auch gesellschaftlichen Gesichtspunkten.
Die einzelnen Kapitel der Ausstellung sind daher der Problematik der Königinhofer und Grünberger Handschriften und ihrer bildnerischen Umsetzung gewidmet, darüber hinaus literarischen und historischen Konventionen zur Deutung von Geschichtsabbildungen und nicht zuletzt die reine darstellerische Raumillusion. Strategien zur Abbildung und Erfassung scheinbar dreidimensionaler Objekte erlangten im 19. Jahrhundert in Böhmen bedeutende Popularität und wurden häufig in der Historienmalerei angewendet.




