Wetterleuchten 1913: Eine Welt von Gegensätzen? Zentraleuropa um 1900
Seit Jahrhunderten ist Zentraleuropa geprägt von ethnischer und sprachlich-kultureller Heterogenität. Um 1900 wurde es zu einem Laboratorium, in dem gesellschaftliche Prozesse stattfanden, die hundert Jahre später, im Zeitalter der Globalisierung, von allgemeiner Relevanz geworden sind. Ein Vortrag des Historikers und Kulturwissenschaftlers Moritz Csáky (Universität Wien und Graz).
Im Rahmen der Reihe „Wetterleuchten 1913: Prag, Wien und München vor dem Ersten Weltkrieg“
Seit Jahrhunderten ist Zentraleuropa geprägt von ethnischer und sprachlich-kultureller Heterogenität, von Differenzen, Gegensätzen und Brüchen. Gerade um 1900 wurde dies vor allem in den rasch anwachsenden urbanen Milieus zunehmend problematisch. Eine Vielzahl von miteinander konkurrierenden und sich wechselseitig überlappenden kulturellen Räumen ist entstanden. Zentraleuropa wurde zu einem Laboratorium, in dem gesellschaftliche Prozesse stattfanden, die hundert Jahre später, im Zeitalter der Globalisierung, von allgemeiner Relevanz geworden sind.
Der Historiker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Moritz Csáky lehrte an den Universitäten Wien und Graz. Er ist Mitglied der Österreichischen und der Ungarischen Akademien der Wissenschaften.
Die Veranstaltung findet am 27. 3. um 19 Uhr im Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimerstr. 5, München statt.
Mehr Infos finden Sie hier:
http://munich.czechcentres.cz/programm/detail/0313-wetterleuchten-1913/
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