Wilton Manhoff: Die Eule und das Kätzchen
Können zwei geistig und gesellschaftlich so unterschiedliche Menschen Freunde werden, ja vielleicht sogar mehr als nur Freunde? In Manhatten, New York ist alles mölich. Der erfolglose Schriftsteller Felix arbeitet in der Buchhandlung um die Ecke und weder seine Erzählungen noch sein Leben wollen ihm so recht gelingen. Ein Ventil für seine Frustration findet er darin, seine Nachbarin Doris, die sich prostituiert und grundsätzlich nicht die Rollläden herunterzieht, mit dem Fernglas zu beobachten.
Als rechtschaffener Amerikaner, der das Gesetz ehrt, macht er den Hausmeister darauf aufmerksam, welches Gewerbe da in seinem Haus floriert. Und ahnt dabei nicht, wie er sich damit selbst das Leben schwerer macht. Doris hingegen ist kein schnurrendes Schmusekätzchen, sonder eine garstige Wildkatze. Sie stürmt behände wie ein Puma in die Wohnung und das Leben des Schriftstellers. Felix und Doris durchleben alles von heftigen Vorwürfen, gegenseitigen Beschuldigungen über Versöhnung und Liebe bis zum Streit, bis ihnen schließlich der Wert des Lebens bewusst wird und sie die Antwort auf die wichtige und zugleich einfache Frage finden: Wer sind wir eigentlich?
Nach dem sensationellen Erfolg am Broadway wurde dieses Stück in Hollywood mit Barbara Streisand und George Segal verfilmt.

