Vlastimil Třešňák im Gespräch und Konzert
Der Musiker, Schriftsteller und Maler Vlastimil Třešňák gehörte neben Karel Kryl und Jaroslav Hutka zu den Liedermachern, die sich mit ihrer Musik gegen das totalitäre Regime stellten. Třešňák erhält im Gespräch über seine Erfahrungen als Künstler in einem Überwachungsstaat und trägt einige seiner Lieder vor.
Im Rahmen der Ausstellung „Prag durch das Objektiv der Geheimpolizei“
In den 70er Jahren war er Mitglied des inoffiziellen Liedermacher-Vereins Šafrán, dem auch Jaroslav Hutka angehörte. In den 70er Jahren war er einer der ersten Unterzeichner der Charta 77. Daraufhin wurde er von der tschechoslowakischen Staatssicherheit StB verhört und gefoltert und letztlich zur Emigration gezwungen. 1982 ging er ins schwedische Exil und erhielt die schwedische Staatsbürgerschaft. Nach dem Fall des Kommunismus ging er 1995 nach Prag zurück, wo er als „Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis“ lebt. Třešňák gehört zu den wenigen Verfolgten, die gegen ihre damaligen Folterer vor Gericht gezogen sind.
Mehr Info: http://munich.czechcentres.cz/programm/detail/0213-v-tresnak/

