Giacomo Puccini – Bohéma, Oper
Die Opern von Giacomo Puccini gehören zum Stammrepertoire an allen großen Opernhäusern. Meistens erzählen sie von tragischen Frauenschicksalen, für die hatte Puccini ein außergewöhnliches Verständnis und er konnte dies
auch in den überzeugenden dramatisch gestalteten Entwurf zur Oper Boheme zeigen.
Er hat sie nach dem Roman von Henry Murger „Szenen aus den Leben einer Boheme“ gefunden. Die Oper spielt sich in einem lateinischen Viertel im Jahr 1830 in Paris ab und schildert das Milieu der armen Künstlerboheme. Die Hauptgeschichte ist die Liebe der armen Näherin Mimi zum Dichter Rodolfo. Ihr Glück dauert aber nicht lange, Mimi stirbt an Tuberkulose.
Puccini schaffte nicht nur brennende Melodien für die Hauptrollen der Oper, nach bester Tradition der italienischen Opernliteratur, es ist ihm auch ausgezeichnet gelungen melodisch die Umgebung von Paris zu charakterisieren, was der französische Autor Claude Debussier sehr positiv bewertet hat. Die Oper wird im italienischen Orginal mit tschechischen Untertiteln aufgeführt.



