“Unsagbares” – Grafik und Malerei von Otto Müller
Besonders auch im Medium des Bildes lässt sich “Unsagbares” darstellen, das oft tiefer geht als das gesprochene Wort.
“Abstrakte Bilder sind fiktive Modelle, weil sie eine Wirklichkeit veranschaulichen, die wir weder sehen noch beschreiben können.
Die bezeichnen wir mit Negativbegriffen:
das Nicht-Bekannte, Un-Begreifliche, Un-Endliche, Un-Sagbare …”
schrieb Gerhard Richter 1982 für den Katalog der documenta 7.
Die Befragung dieser Unbekannten, der Vorstoß in den nicht-logischen Bereich, führt uns in das Zentrum philosophischer und weltanschaulicher Fragen menschlicher Existens: Wie ist die Welt und wer bin ich in dieser Welt?
Losgelöst von konkreten Darstellungen ermöglichen die Bilder von Otto Müller einen Raum für Assoziationen, die Möglichkeit für den Betrachter existenziellere Wirklichkeiten wahrzunehmen.
Otto Müller
Vernissage: Samstag 10.04.10 um 19.00 Uhr
Öffnungszeiten während der Ausstellungen:
Donnerstag bis Sonntag: 15.00 – 17.00 Uhr

