Die Westböhmen an der Westfront

Die Ausstellung widmet sich den bedeutenden westböhmischen Widerstandskämpfern, die am 2. Weltkrieg im Westen teilnahmen, entweder als RAF-Piloten oder als Angehörige der Truppen der tschechischen Armee zuerst in Frankreich im Jahr 1940, danach im Mittleren Osten zwischen 1940 und 1943, schließlich in Großbritannien und an der Front vor Dunkerque 1943-45.
Zur Ausstellung gehört auch ein chronologischer Teil, der ausführlich die Entstehung und den Verlauf des tschechischen Widerstands im Ausland von seinen Anfängen in Polen 1939 bis zum Kriegsende dokumentiert. Das Kriegsende war symbolisch durch die Teilnahme der Kombinierten Truppe der ČsSOB an der Befreiung von Westböhmen im Mai 1945 geprägt. Erwähnt werden auch die Aktivitäten der tschechischen Fallschirmspringer (Sondergruppe D) in Großbritannien und ihre Landungen aus der Luft auf besetzten Gebieten sowie der Widerstand der Mitglieder des Protektorat-Regierungsheeres, das in den Jahren 1944-45 in Italien kämpfte, und sein Übertritt auf die Seite der Alliierten.
Neben Texten und Fotografien werden hier vor allem Uniformen, Waffen, Gegenstände des täglichen Bedarfes, Dokumente, Rangabzeichen, Auszeichnungen und auch Modelle der Kampftechnik gezeigt.
