“Fanfare Ciocarlia” beim 2. Klangfarben Festival 2009
Als 1998 das erste Album der Fanfare Ciocarlia erschien, da stand auf der CD: “Wir waren daran gewöhnt in Zece Prajini und in Moldawien zu spielen. Wir haben in Deutschland, Frankreich und Belgien gespielt. Nächstes Jahr werden wir in Amerika und Bulgarien spielen und in ein paar Jahren auf dem Mars – wartet nur ab”.
Diesem Ziel ist die Band inzwischen ein gewaltiges Stück näher gekommen. Denn was die Fanfare Ciocarlia aus Rumänien abliefern lässt sich alleine mit dem Prädikat galaktisch beschreiben.
Die 12-köpfige rumänische Gruppe, sesshafte Sinti aus einem kleinen Dorf am Ende der Welt, spielt, ohne Notenkenntnisse, vom Vater auf den Sohn überlieferte traditionelle Musik, wie sie bei Hochzeiten und Beerdigungen gespielt wird.
Aber wie! Bei bis zu 200 Beats pro minute platzt jede musikalische Schublade: Zu aggressiv für Volksmusik, aber auch zu virtuos für Punk!
“Vergessen Sie alles, was Sie an Blasmusik gehört oder live selbst erlebt haben, das hier ist etwas ganz, ganz anderes.” (ein Rezensent aus der Schweiz in der CD-Besprechung bei Amazon)
Einlass: 18.30 Uhr

