Vortragsreihe zum Jahresthema “Stadtteile – Teile der Stadt” – “Regensburg und der 23. April 1809” von Dr. Konrad Maria Färber
Vortrag von Dr. Konrad Maria Färber
Die Eroberung der Stadt Regensburg am 23. April 1809 durch französische, bayerische und württembergische Truppen gilt als ein in mehrfacher Hinsicht bedeutsames Ereignis. Es war die letzte Erstürmung einer Stadt, die mit Hilfe von Leitern ausgeführt wurde, was eine kriegsgeschichtliche Kuriosität darstellt. Der als unverwundbar geltende Napoleon wurde vor den Mauern der Stadt von einer Flintenkugel getroffen und verlor damit den Mythos seiner Unverwundbarkeit. Die bei der Erstürmung entstandene Feuersbrunst war die größte Brandkatastrophe seit dem Stadtbrand von 1152. Für Regensburg, das ein knappes Jahr später zu Bayern kam, bedeutet der 23. April 1809 den hochdramatischen Abschluss seiner alten Geschichte. Sowohl die Eroberung der Stadt als auch die Verwundung Napoleons sind von Ungereimtheiten und der historischen Legendenbildung verfolgt.
Der Vortrag versucht Licht ins Dunkel zu bringen.
Alle Veranstaltungen zum Jahresthema unter:
www.regensburg.de/kultur/jahresthemen
Veranstaltungsort:
Napoleonsaal, Haidplatz 1, D-Regensburg, Tel. +49(0)941-507-2411 (Kulturreferat)

