Andrej Bělocvětov – Arbeiten auf Papier

Die Ausstellung zeigt Werke (Zeichnungen) von Andrej Bělocvětov (1923-1997), einem ausserordentlichen, jedoch wegen seiner Lebenseinstellungen ein bisschen vergessenen Maler. In den 50-er Jahren befasste er sich mit Surrealismus und Klassizismus, im folgenden Jahrzehnt widmete er sich dem gestischen Ausdruck, der an das Frühwerk von Jackson Pollock erinnert. Seit 1970 lebte er beinahe in völliger Isolation. In seinen Bildern glossierte er die Realität, die er nur mittels Fernsehen wahrnahm, und er zeigte sich dabei als ein empfindlicher, grüblerischer und gleichzeitig auch erbarmungsloser (im Goyaschen Sinne) Chronist seiner Zeit. In den 90-er Jahren begann er sich in seinen Bildern mit seinem eigenen Tod zu beschäftigen.
