Milada Marešová – Vergessene Malerin des tschechischen Modernismus
Die Ausstellung widmet sich einer der bedeutendsten tschechischen Malerinnen der Zwischenkriegsperiode, Milada Marešová (1901-1987), die die tschechische Kunsthistorie fast vergessen hat. Die Ausstellung zeigt die Maler-, Zeichen- und Illustrationskunst der Autorin, wobei sie vor allem ihre Arbeit in der Zwischenkriegsperiode betont. Bestandteil der Ausstellung ist auch die Projektion des unikaten Heimkinos, eines umfangreichen Sets von handgemalten Glas- und Foliendias, den Marešová am Anfang der zwanziger Jahre schuf, sowie die Projektion von szenographischen Arbeiten der Autorin. Die Ausstellung ist eine Reprise der gleichnamigen Ausstellung, die von der Kuratorin Martina Pachmanová für die Mährische Galerie in Brno vorbereitet wurde. Das Werk von Milada Marešová ist vom heutigen Gesichtspunkt unter anderem auch deswegen interessant, dass sie sich mit der sg. Frauenfrage beschäftigte.

