Kisch-Symposium Prag 2008

Anlässlich des sechzigsten Todestages des Autors Egon Erwin Kisch (29.04.1885 – 31.03.1948)
Egon Erwin Kisch, der deutsch-prager Jude, gehört zu den bedeutendsten literarischen Personen des 20. Jahrhunderts. Er war ein wunderbarer Schriftsteller, Dramaturg, Feuilletonist und als aufgeweckter und “leidenschaftlicher” Journalist gehörte er zu den Genregründern der modernen literarischen Reportage. Er hielt sich selbst für einen Weltbürger.
Das Symposium veranstaltet das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren am 31.03.2008 im Tschechischen Zentrum Prag (Rytirska 31). Die Einführung in die Tagung übernimmt die Prager Ehrenbürgerin Lenka Reinerová. Sie kannte Kisch noch persönlich und kann daher als Zeitzeugin aus ihren eigenen Erinnerungen an den Prager Weltbürger schöpfen. In der ersten Hälfte des Symposiums soll das literarische Schaffen Kischs bearbeitet werden, der Nachmittagsteil gilt der Tradition des literarischen und investigativen Journalismus, sowie Diskussionen zwischen tschechischen und deutschsprachigen Journalisten. Den Abschluss bildet eine szenische Lesung des Stückes “Die Himmelfahrt der Galgentoni” von Studenten der Pädagogischen Fakultät UK.
