Klare Nachricht – Geometrie, Ornament, Konzept und visuelle Poesie in der Pilsner Region
Die Ausstellung dokumentiert die jüngste Historie und Gegenwart der Pilsner Kunst. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Einleitungsworten der Kuratoren Jiří Valoch und Václav Malina, Autorenprtraits sowie Reproduktionen der ausgestellten Werke. Die Ausstellung und der Katalog umfassen geometrische sowie non-konstruktive Tendenzen seit den 60-er Jahren. Von den nicht mehr lebenden Autoren wird an das Werk von Josef Tetínek (1903-1978) erinnert, der mit seinen geometrischen Flächenkompositionen schon in der Ausstellung Kubismus-Echos in Pilsen Aufmerksamkeit erweckte, und František Pavlas (1931-1994), dessen keramische Statuen seit der ersten Hälfte der 60-er Jahre die am meisten konsequente Erfüllung der konstruktivistischen Tendenzen waren. Pavlas beeinflusste in Pilsen markant das Schaffen der um eine Generation jüngeren Künstler, vor allem des Bildhauers und Malers Jaroslav Šindelář (1950). Pavlas’ Schülerin war Kateřina Slípková (1953), die von keramischen Plastiken nach Pavlas’ Tod zur Flächenmalerei mit repetitiven Strukturen überging, die die geometrische Sprache mit freier Beziehung zur Realität, pastellfarbene Flächen und ausdrucksvolle Farbenkontur ausnutzt.
Von den anderen ausstellenden Künstlern sind Pavel Michalec, Jaroslav Malina, Milan Maur, Václav Malina, Václav Fiala, Vladimír Líbal und Josef Haring genannt.

