Alena Burešová – Mein anderes ich
Die Ausstellung, die zum Lebensjubiläum der Autorin vorbereitet wurde, ist kein retrospektiver Rückblick, sondern sie erinnert in einigen Etappen an ihre künstlerische Orientierung und vor allem an ihre gegenwärtige Arbeit.
In der letzten Schaffungsperiode bevorzugte Alena Burešová vor allem Porzellan. Ihre Hängekacheln reiht sie in Zyklen und sucht Inspiration in der Natur, zu der sie sich schon immer in ihren Werken wandte. Sehr nah steht ihr vor allem die Wasserwelt, die Wasserströmung , -wellenbewegung, -tropfen und -niesen, wo man außer dem visuellen Erlebnis immer auch weiteren Gedankenausmaß finden kann. Die grüblerische Spielkraft der Autorin bestätigen auch weitere einzelne oder zyklische Arbeiten, wie z. B. Knäulchen, Rätsel, Briefe an Freunde oder Persönlichkeiten, die ihre Aufmerksamkeit gefasst haben.

