14. Internationales Theaterfestival 2006: Weinlesefest in Ypsilonka oder Erntefest der Operette
Trotz der Musical-Blüte, die wir zur Zeit erleben, ist das Operettengenre im 21. Jahrhundert nicht zum Weg ins Museum verurteilt. Zuletzt hat das der Regisseur Jan Schmid bestätigt, als er sich an das Weinlesefest von Oskar Nedbal herangemacht hat. Das beinahe neunzig Jahre alte Stück hat er im Sinne der Poesie bearbeitet, die er im heimischen Studio Ypsilon pflegt. Zu Nedbals Liedern hat er Melodien von Kálmán oder Lehár zugemischt und gleichzeitig hat er die Naivität des Librettos aufgemotzt, das auffälligerweise an die Dummheit der gegenwärtigen Tele-Novelas erinnert.
Es spielt: Studio Ypsilon

