Eduard Winklhofer
Eduard Winklhofer zeigt in den Räumen des Kunst- und Gewerbevereins Installationen, in denen sich Gegenständlichkeit und existentielle Poesie verbinden.
Vertraute Gegenstände werden in neuen Zusammenhängen zu strengen Installationen bzw. Skulpturen im Raum, in Spannung und Gleichgewicht.
Zwei der Werke stehen als Gegenpositionen einander gegenüber: Ein Boot trägt eine zerbrechliche Ladung aus Glas: Glühbirnen, die das Dunkeln der Szenerie beleuchten. Gleich Fangnetzen führen Stromkabel zu den Steckdosen und schaffen Raum.
Ein Paravent aus Bienenwaben ist der rätselhafte Kontrast. Wer hat den Biene aufgetragen jedes Jahr aufs Neue Nektar zu sammeln und in Honig zu verwandeln? Aus der Stille des Winters brechen sie auf und verbinden das Labyrinth der Waben mit dem Geschenk der Natur.

