Winterarbeiten im Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath
Im Oberpfälzer Freilandmuseum ist bereits Ruhe eingekehrt, am Sonntag öffnet es aber nochmals seine Tore.
Wie in alten Zeiten treffen sich in den Stuben der Museumshöfe Frauen, um zusammen typische Winterarbeiten vorzuführen. Empfangen werden die Besucher mit weihnachtlichen Liedern mit den Veeh-Harfen. Im Denkenbauernhof werden Weihnachtsschmuck und Hinterglasbilder hergestellt und das Klöppeln vorgeführt. Das Binden von Adventskränzen und das Kerzenziehen bereitet auf die anstehende Weihnachtszeit vor. Im Hof werden Holzschindeln gemacht. Wie Federn früher geschlissen wurden, wird im Hirtenhaus gezeigt.Gegenüber im Matzhof werden Plätzchen gebacken. Im Stall daneben gibt es auch praktische Sachen wie Rechen aus Holz.
Im Waldlerdorf wird mit dem Pferdegespann Leo und Rudi Holz gerückt. Im Inhaus kann die Kunst des Flachsbrechens und –hechelns bestaunt werden und im Kolbeckhof wird Schafwolle verarbeitet. An Weihnachten darf natürlich eine Krippe nicht fehlen. Ein Krippenschnitzer zeigt in der Stube des Hofs seine Arbeit. Auch weitere typische Winterarbeiten wie das Drischeldreschen, Brettersägen und Weidenrutenschneiden werdenim Museumsgelände vorgeführt. Kinder können bei den Laubsägearbeiten ihre Geschicklichkeit beweisen.
Wärmenden Punsch und kleine Leckereien wie Lebkuchen und Stollen gibt es im Wirtshaus Unterbürg. Die Familie Wiesenbacher bewirtet wieder jeden kleinen und großen Hunger und in der gemütlichen Stube sorgt ein historischer Ofen für wohlige Wärme.







