Unter dem Szepter des Kaisers: Männleinlaufen
Michl Zirk erzählt zusammen mit den Musikern, Sängern, Tänzern der Schembart-Gesellschaft Geschichten rund um das Männleinlaufen an der Nürnberger Frauenkirche.
Die Geschichten rund um das Männleinlaufen sind Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung Karl IV. 2016 / 2017 in Prag und Nürnberg.
Die in den Jahren 1506 bis 1509 geschaffene Kunstuhr an der Nürnberger Frauenkirche erinnert an den Erlass der Goldenen Bulle durch Kaiser Karl IV. im Jahre 1356. Die sieben Kurfürsten verbeugen sich um die zentral thronende Figur Kaiser Karls IV. Was mögen die Figuren hoch über dem Hauptmarkt, der guten Stube Nürnbergs, nicht alles miterlebt haben? Für die Hochzeit Nürnbergs im 16. Jahrhunderts werden die Schembart-Gesellschaft und Michl Zirk einige Geschichten, erfundene oder auch reale erzählen und mit Musik, Gesang und Tanz der Renaissance an vier Terminen illustrieren.
Täglich um 12 Uhr findet sich vor der Frauenkirche eine kleinere oder größere Ansammlung von Schaulustigen ein, um das „Männleinlaufen“ am Giebel des Michaels-Chors nicht zu versäumen. Die „Männlein“ sind die sieben Kurfürsten, die sich immer nach dem Mittagsläuten nacheinander vor seiner Majestät, Kaiser Karl IV., verneigen.
Veranstaltungsort:
Kraftscher Hof (historischer Innenhof)
Theresienstraße 7
90403 Nürnberg
Bei Regen findet die Veranstaltung in der Vorhalle statt.
Info: 0911 408 82 98

