Weltwasserwoche im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen
Vom 15. bis zum 22. April, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum bereits zum vierzehnten Mal die „Weltwasserwoche“ statt. Die Wasserwirtschaftsämter Weiden und Regensburg führen zusammen mit dem Landratsamt Schwandorf und dem Bezirksmuseum sowie zahlreichen Oberpfälzer Umweltstationen, Behörden und Umweltverbänden und engagierten Privatpersonen ein Programm für Schulklassen durch, bei dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Was vor Jahren mit einem einzigen Tag begann, hat sich zu einer Aktionswoche mit über 2500 Schülerinnen und Schülern entwickelt.
Schulklassen lernen in verschiedenen Parcours Themen aus der Gewässerbiologie und der Ökologie kennen und können nebenbei viel Spaß erleben. So dürfen die Schüler je nach Parcours Bodenprofile und Wasserproben untersuchen oder mit einer Zille fahren. Den Umgang mit Wasser in früherer Zeit zeigt die Umweltstation Kloster Ensdorf auf. Auch das Personal des Oberpfälzer Freilandmuseums beschäftigt die Kinder mit dem häuslichen Gebrauch des Wassers in früheren Tagen. Durch das Pumpen und das Tragen von schweren Wassereimern erleben die Kinder, dass man damals mit dem kostbaren Nass sparsamer umgegangen ist als heute.
Passend zum diesjährigen Jahresmotto des Freilandmuseums – „Es klappert die Mühle….“ – gibt es zwei zusätzliche Stationen mit der Thematik Wasser und Energie. Richard Hirsch und Karl Jobst bringen den Schülern experimentell die Kraft des Wassers, die Funktion der Schöpfräder und der Brennstoffzellen näher.
Herr Schießl stellt in einem Aquarium die heimische Fischwelt vor. Der LBV beschäftigt sich mit der Gewässergüte und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erklärt, dass Wald und Feldböden wichtige Wasserspeicher sind. Das Landesamt für Umwelt informiert, dass Wasser nicht im Überfluss vorhanden ist und dass jeder sorgsam damit umgehen muss.




