6. Oldtimer-Treffen für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge im Oberpfälzer Freilandmuseum
Zum sechsten Mal lädt das Oberpfälzer Freilandmuseum am 29. Juli zum großen Oldtimertreffen der landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge – die mindestens 30 Jahr alt sind – ein.
Normalerweise ist das Museum ja stolz darauf 30 ha Kulturlandschaft mit Ochsen und Pferden zu bewirtschaften, aber auch die Dokumentation des technischen Fortschritts ist ein wichtiges Anliegen dieser Kultureinrichtung des Bezirks Oberpfalz. Nachdem 1892 der Dieselmotor erfunden worden war, dauerte es bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, bis der Traktor oder Schlepper auch in der Oberpfalz endgültig das Pferd und den Ochsen verdrängt hatte.
Wie keine andere agrartechnische Neuerung, veränderten die „selbstfahrenden Antriebs- und Arbeitsfahrzeuge“ das Gesicht der bäuerlichen Arbeit und die Kulturlandschaft. „Bulldog“ war die Typenbezeichnung eines Schleppers der Firma Lanz, der mit 12 PS drei Pferde ersetzte „Dabei hat er den Pferden voraus, dass er länger als acht Stunden arbeiten kann und nichts frisst, wenn er nichts arbeitet“, heißt es in einer zeitgenössischen Werbung.
Beim Oldtimertreffen im Oberpfälzer Freilandmuseum werden aus der ganzen Oberpfalz und dem angrenzenden Umland zahlreiche Teilnehmer mit Ihren historischen landwirtschaftlichen Fahrzeugen erwartet. Sie präsentieren sich im Gelände des Freilandmuseums beim Schallerhof von 11 – 16 Uhr.
Als Höhepunkt ist um 15 Uhr eine Rundfahrt mit den Traktoren durch das Museumsgelände geplant. Jeder Fahrer erhält eine Erinnerungsmedaille.
Die Anfahrt der Fahrzeuge kann am Sonntag, den 29. Juli, von 8 – 11 Uhr erfolgen.
Beim Schallerhof backt Bäcker Paulus auch wieder das gute Bauernbrot, das bereits zum 6. Mal in Folge von der Bäckerinnung mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.




