Historische Kulturlandschaft und Artenreichtum – eine Führung durch die Oberpfälzer Landschaft im 18. und 19. Jahrhundert – Oberpfälzer Freilandmuseum
Historische Kulturlandschaft und ihre Artenvielfalt im Oberpfälzer Freilandmuseum. 2010 ist das Jahr der “Biodiversität”. Ein schwieriges Wort – darunter versteht man die Vielfalt des Lebens auf der Erde, von der genetischen Vielfalt über die Artenvielfalt bis hin zur Vielfalt der Ökosysteme.
Die Diplomgeografin Birgit Simmeth ist schon lange Jahre im museumspädagogischen Bereich im Museum tätig und hat sich ausführlich mit Pflanzen und Tieren in der Landwirtschaft beschäftigt. Am Sonntag, den 30. Mai, um 14.00 Uhr wird sie eine Führung zu diesem Thema anbieten, die im Eingangsbereich des Museums beginnt.
Dabei geht es um das Ökosystem, das in diesem Fall das Freilandmuseum mit allen seinen “Bewohnern” bedeutet. Alles ist im Ökosystem miteinander verbunden. Fällt ein Bestandteil aus, kann das für die Natur böse Folgen haben. Im Oberpfälzer Freilandmuseum, das eine Kulturlandschaft besitzt, die der des 18. und 19. Jahrhunderts nachgebildet ist, werden jedes Jahr wissenschaftliche Untersuchen über die Entwicklung durchgeführt. Das Tier- und Pflanzensystem ist nämlich ein einzigartiges Vorbild für Kulturlandschaften in der Oberpfalz.
Die Führung gibt einen anschaulichen Rückblick über vergangene Zeiten. Wie sah die Landschaft vor etwa 100 Jahren aus? Wie wurden die Flächen genutzt? Welche Pflanzen kamen in freier Flur und in den Dörfern vor? Das Museum erschließt sich auf diese Art und Weise von einer ganz neuen Seite.
Außer dem Museumseintritt fallen für die Führung keine Kosten an.


