Winterarbeiten und Adventsbasteln im Oberpfälzer Freilandmuseum, D-Nabburg
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Am Sonntag, den 22. November, stellt sich das Oberpfälzer Freilandmuseum langsam auf Weihnachten ein.
In vielen Häusern, die für dieses Jahr ein letztes Mal geöffnet werden, können Besucher ab 13.00 Uhr Künstler und Mitarbeiter sehen, die vorführen, was die Familien auch früher für das Weihnachtsfest vorbereitet haben.
Der Obst- und Gartenbauverein Neusath bindet im Mehrzweckraum des Eingangsgebäudes weihnachtliche Kränze und stellt weihnachtliche Gestecke her, welche die Besucher käuflich erwerben können.
Wer an weihnachtlichen Klosterarbeiten interessiert ist, sollte in der Stube des Denkenbauernhofes vorbeischauen. Kathrin Rieppel bastelt im Hirtenhäuschen allerhand Weihnachtliches mit Kindern.
Im Matzhof backen die Museumsfrauen Platzl (Plätzchen), die Kinder dürfen beim Verzieren mithelfen. Mancher kann dort auch ein neues, beziehungsweise ein altes Rezept erfragen. Im Matzhof ist auch der Holzschuh- und Besenmacher anzutreffen.
Im Kolbeckhof führt der Krippenschnitzer seine Kunst vor und Irmgard Reindl zeigt auf dem Spinnrad wie Wolle zu einem Faden gesponnen wird und was man für schöne und praktische Kleidungsstücke stricken kann. Im Stadl des Inhauses wird der Flachs verarbeitet.
Im Schallerhof erzählt Frau Mauderer, die Märchenspezialistin des Museums, jeweils um 14.00 und um 15.00 Uhr ihre wunderbaren Geschichten. Dort werden in der Küche Federn geschlissen, damit es im Winter warme Betten gibt.
Aber auch im Gelände gibt es Interessantes zu sehen. Hier werden alle die Arbeiten ausgeführt, die der Bauer normalerweise im Winter erledigen musste. Dazu gehört alles, was mit Holz zu tun hat.
Das Angebot im Wirtshaus Unterbürg umfasst neben den üblichen Speisen auch Punsch, Glühwein oder Jagertee zum Aufwärmen.
Auch an diesem Sonntag backt der Bäcker im Schallerhof sein gutes Brot.






