Algen und andere Wasserpflanzen in der menschlichen Nahrung

Die Tradition des Verzehrs von Seealgen hat ihre Wurzeln schon im Altertum. Hauptsächlich in den an Nahrungsmittelquellen armen Fernostländern sind sie bis jetzt ein bedeutender Bestandteil der Nahrung. Diese Ausstellung kann als Inspiration und Anleitung dienen, wie man diese spezifischen Organismen ins Tagesmenü eingliedern kann. In der Gegenwart sind rund zweiundzwanzig bis sechsundzwanzig Tausend von Algensorten wissenschaftlich beschrieben. Algen und andere Wasserpflanzen bilden ein Drittel der pflanzlichen Biomasse auf der Erde. Als die goldene Zeit der Seealgenkonsumation kann man die Ära des alten Chinas und Japans bezeichnen. Was die europäischen Nationen betrifft, waren die alten Griechen und Römer dem Algenessen nicht viel ergeben, im Gegenteil z.B. von Wikingern, deren Feldzüge getrocknete Algen als an Nährstoffen reiche Nahrungsquellen nicht entbehren konnten. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Mährischen Landesmuseum in Brno vorbereitet.
