Jindřich Zeithamml: Statuen, 12.01.-19.02.2006

Die Arbeit von Jindřich Zeithamml, Professor an der Prager Akademie der bildenden Künste, wird von der äußerst reduzierten Morphologie charakterisiert, durch die der Künstler sonst schwierig verbalisierbare Inhalts- und Ausdrucksbotschaften genau formuliert. Elementare winkelreche und ovale Formen, bzw. räumlich fein gekrümmte rektangulare Flächen, repräsentieren gewisse absolute Ikonen des zweidimensionalen Raumes, in dem sich die Existenz der dritten Dimension verbirgt (in seiner Einbiegung, in erhabenen Stellen u.ä), die den enigmatischen Inhalt der abgegrenzten Fläche mit dem inneren aktiven Leeren suggeriert. Die durchdachte Summarization der Form enthält äu3erst subtile Werte, in denen sich intensivweise die au3erzeitliche, transzendente Totalität konzentriert. Die mit goldenen oder silbernen Plättchen bedeckte Oberfläche dematerialisiert diese Formationen und interpretiert sie als sakrale Objekte.
