Universitätskirche St. Nikola Passau

Ab 1715 wurde die ehemalige Stiftskirche der Augustiner-Chorherren St. Nikola in Passau unter Leitung von Jakob Pawanger umfassend barockisiert. Erhaltene Elemente der Vorgängerbauten (u.a. die romanische Krypta) wurden übernommen. Der umfangreiche Freskenzyklus ist ein Frühwerk von Wolfgang Andreas Heindl, der danach auch in Metten und Niederaltaich arbeitete. Die leuchtende Farbigkeit und die reiche Erzählvielfalt der Malereien geben einen Eindruck davon, wie die Kirche zur Barockzeit gewirkt haben
muss – im Zusammenspiel mit ihrer qualitätsvollen Ausstattung. Allerdings gelangte diese im Zuge der Säkularisation in die Pfarrkirche von Vilshofen, wo sie sich noch heute befindet.
