Islington Choral Society
Das Konzert „Musik des Lichts und der Versöhnung“ ist dem spirituellen Schaffen von Gabriel Fauré (1845–1924) gewidmet, einem der bedeutendsten französischen Komponisten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Musik zeichnet sich durch Feinheit, Lyrik und tiefe innere Ruhe aus, die im Kontrast zu den dramatischen Tendenzen seiner Zeitgenossen stehen.
Programm
- Requiem – Faurés bekanntestes Werk. Es betont nicht die Schrecken des Jüngsten Gerichts, sondern bringt Trost, Versöhnung und Licht. Es ist ein Werk stiller Hoffnung, nicht düsterer Pathos.
- Cantique de Jean Racine – ein frühes Werk, das bereits die typischen Merkmale Faurés aufweist: gesangliche Melodik, feine Harmonie und spirituelle Tiefe.
- Ecce Fidelis Servus * Ave Maria * Maria * Mater * Ave Verum zeigen Faurés Gespür für lateinische Texte, seine Fähigkeit, klare, transparente Linien und eine Atmosphäre demütiger Frömmigkeit zu schaffen. Wie der Titel schon sagt, verweist „Musik des Lichts” auf Faurés Sanftheit, Transparenz und Ruhe. „Versöhnung“ steht dann in schönem Einklang mit seinem Requiem, das nicht düster, sondern tröstlich ist.
Dirigent: Michael Waldron
Orgel: John Cuthbert
Solisten: Elisabeth Cullen * Isabel Benson * Zeshaan Shain * Sam Gray.
Die Islington Choral Society ist ein führender Londoner Chor, der ein breites Repertoire von weniger bekannten Werken bis hin zu klassischen Werken der europäischen Musik präsentiert und in renommierten britischen Konzertsälen auftritt. Das Ensemble konzertiert regelmäßig im Ausland, unter anderem in der Cadogan Hall oder mit dem London Symphony Orchestra in der Londoner St. Luke’s Church. Für seinen Auftritt in der Tschechischen Republik hat er neben zwei weiteren Prager Veranstaltungsorten auch die Reithalle in Světce bei Tachov ausgewählt. Das Konzert wird vom Städtischen Kulturzentrum Tachov und der Agentur The Prague Concert Company s.r.o. organisiert.
„Programmänderungen vorbehalten“


