Zbyněk Hraba und Petr Fiala – Zwischen Stillleben und Landschaft
Die Ausstellung des Grafikers Zbyněk Hraba und des Malers und Grafikers (der diesmal Gemälde ausstellt) Petr Fiala präsentiert das Werk zweier Künstler, deren Arbeiten aus denselben Wurzeln und Traditionen der tschechischen Landschaftsmalerei und – man könnte sagen – des Symbolismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erwachsen. Gleichzeitig bringen sie neue Methoden und Impulse ein, die aus ihren inneren Welten kommen, die (natürlich wie bei allen) von ihren eigenen Erfahrungen in Kombination mit zeitgenössischen Realitäten beeinflusst sind.
So werden in den Kompositionen von Landschaften oder Stillleben manchmal magische oder phantastische Elemente eingeführt oder präsentiert, die unter der Oberfläche verborgen oder sogar anerkannt sind und den Betrachter dazu veranlassen, das Kunstwerk nicht nur wegen seiner ästhetischen Qualitäten zu bewundern, sondern auch auf der Suche nach verschiedenen, sogar existenziellen Bedeutungen. Die Ausstellung ist also nicht nur (wenn auch in erster Linie) eine Ausstellung von Druckgrafiken und Gemälden, die Stilleben und Landschaften darstellen, sondern sie ist auch eine Art Präsentation der privaten Welten der Künstler, in die der Betrachter einen Blick werfen kann.

