Richard Stipl – Head Map
Zu Beginn seines Schaffens profilierte sich Richard Stipl als Maler, dann wandte er sich der Bildhauerei zu. Der Künstler nimmt sich selbst als Vorlage für seine Erkenntnisse und konzentriert sich dabei ganz auf die Unbestimmtheit und die momentanen Paradoxien, die der ständigen Verwandlung des Selbst im Laufe des Lebens innewohnen. Charakteristisch für Stipls Gemälde und Skulpturen ist, dass sie den Betrachter dazu zwingen, die zeitgenössische Einstellung und Herangehensweise an die Schaffung und den Konsum von Kunst zu überdenken.
“Das Ausstellungsprojekt HEAD MAP basiert auf den Grundgedanken der skulpturalen Arbeit des Künstlers Richard Stipel. Der kreative Prozess beginnt mit Ton und wandelt sich dann zu komplizierteren Materialien. Auf einzigartige Weise ist es möglich, dem Bildhauer unter die Hände zu schauen und die Möglichkeiten des Materials, insbesondere des Tons, wahrzunehmen, noch bevor er zu Keramik gebrannt oder in andere natürliche oder künstliche Materialien umgewandelt wird”, sagt Karolína Juřicová, die Kuratorin der Ausstellung.


