Shelomo Selinger. Geschichte eines Lebens
Der israelisch-französische Bildhauer Shelomo Selinger überlebt als einziger seiner Familie die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Schwer traumatisiert von der Lagerhaft leidet er unter Amnesie, die über sieben Jahre andauern wird.
Ein Jahr nach dem Krieg wandert er nach Palästina aus. Die Begegnung mit seiner zukünftigen Frau Ruth Shapirovsky 1951 bringt ihn zur Bildhauerei. Zu dieser Zeit gewinnt Selinger auch sein Gedächtnis wieder.
Die ausgewählten Skulpturen und Reliefe lassen die zentralen Themen sichtbar werden, aus denen Selinger seine Kraft schöpft: Liebe, Familie und die Lust am Leben als Symbole des Überlebthabens. Ergänzt wird die Ausstellung um die Modelle der von ihm geschaffenen Shoah-Mahnmale.

